Saisonal & Festlich Weihnachtsgans mit Rotkohl

Hervorgehoben unter: Kürbisrezepte

Ich freue mich, Euch heute mein Rezept für eine saftige Weihnachtsgans mit Rotkohl vorzustellen. Diese Kombination ist nicht nur traditionell, sondern bringt auch die Aromen der Saison perfekt zur Geltung. Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig, aber das Ergebnis ist jede Minute wert. Die knusprige Haut, das zarte Fleisch und der süß-säuerliche Rotkohl harmonieren einfach hervorragend miteinander. Ich kann es kaum erwarten, mit Euch dieses festliche Gericht zu teilen!

Miriam Eisele

Erstellt von

Miriam Eisele

Zuletzt aktualisiert am 2026-01-27T07:46:37.711Z

Als ich dieses Rezept zum ersten Mal ausprobierte, war ich begeistert von der Kombination aus saftigem Gänsefleisch und dem knackigen Rotkohl. Die Gans wird mit frischen Kräutern und Gewürzen gefüllt, was den Geschmack enorm verstärkt. Ich habe festgestellt, dass das vorherige Marinieren mit einer Gewürzmischung der Haut eine knusprige Textur verleiht und das Fleisch super saftig bleibt.

Besonders wichtig ist die Zubereitung des Rotkohls, der mit Äpfeln und etwas Essig gekocht wird. Dieser süß-säuerliche Kontrast passt hervorragend zur Gans. Auch die Beilagen können variabel angepasst werden, aber ich empfehle ein klassisches Kartoffelpüree dazu. Ihr werdet bei Eurem nächsten Festessen garantiert die Herzen Eurer Gäste höher schlagen sehen!

Sekundäres Bild

Warum Ihr dieses Rezept lieben werdet

  • Die knusprige Haut der Gans mit saftigem Fleisch.
  • Der süß-säuerliche Geschmack des Rotkohls passt perfekt dazu.
  • Ein perfektes Gericht für festliche Feiern und besondere Anlässe.

Die Bedeutung der richtigen Gans

Die Wahl der richtigen Weihnachtsgans ist entscheidend für den Erfolg dieses Gerichts. Eine Gans mit einem Gewicht zwischen 4 und 5 kg ist ideal, da sie genügend Fleisch bietet und gleichzeitig zart bleibt. Gehe sicher, dass die Haut unbeschädigt ist und eine schöne Fettabdeckung aufweist. Dies ist wichtig, um die knusprige Textur zu erzielen, die wir uns wünschen. In deutschen Märkten findest du oft verschiedene Rassen, wobei die "Freilandgans" besonders empfohlen wird für einen intensiven Geschmack.

Vor dem Braten ist es ratsam, die Gans ein paar Stunden vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank zu nehmen. Auf diese Weise kann sie Raumtemperatur erreichen, was ein gleichmäßigeres Garen fördert. Achte darauf, die Gans vor dem Braten besonders gut abzutrocknen, da dies ebenfalls zur Knusprigkeit der Haut beiträgt. Ein kleiner Trick: Du kannst mit einem Spieß vorsichtig unter die Haut stechen, ohne das Fleisch zu durchdringen, um die Haut von der Fett- und Fleischschicht zu trennen. Dadurch kann das Fett beim Braten besser abfließen.

Wenn du die Auswahl der Gewürze für die Füllung triffst, kannst du kreativ werden. Petersilie oder Salbei sind effektive Alternativen zu Thymian, wenn du eine andere Geschmacksnote möchtest. Der Schlüssel ist jedoch, die Füllung nicht zu überladen, um den gewünschten Geschmack des zarten Gansfleisches nicht zu überdecken. Einige Köche schwören darauf, auch eine Prise Zimt oder ein wenig Fischsauce für einen umami-reichen Geschmack hinzuzufügen.

Perfekter Rotkohl

Der Rotkohl ist nicht nur eine köstliche Beilage, sondern spielt auch eine wichtige Rolle in der Balance der Aromen dieser Festtagsmahlzeit. Der süß-säuerliche Geschmack des Essigs und des Zuckers harmoniert wunderbar mit dem reichhaltigen Geschmack der Gans. Eine gute Faustregel ist, den Zucker nach Geschmack anzupassen; beginne mit zwei Esslöffeln und erhöhe, falls notwendig, je nach Säure des Kohls. Achte darauf, ihn langsam zu karamellisieren, damit die Aromen sich entfalten können, ohne den Kohl zu verbrennen.

Wenn du eine dickere und feinere Textur beim Rotkohl erreichen möchtest, empfehle ich, die Zutaten in die Pfanne zu geben und den Kohl bei niedriger Hitze zu garen. Dies ermöglicht eine sanfte Karamellisierung und verhindert, dass der Kohl zu matschig wird. Ein Zeichen dafür, dass der Rotkohl bereit ist, ist, wenn er lebendig glänzend aussieht und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Zudem kannst du frische Gewürze wie Nelken oder Piment hinzufügen, um dem Gericht eine zusätzliche Note zu geben.

Wenn du Reste hast, kannst du den Rotkohl gut im Kühlschrank aufbewahren. Er schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen weiter durchziehen. Beim Aufwärmen achte darauf, ihn nicht zu stark zu erhitzen, um die Farbe und die knackige Textur zu bewahren. Füge beim Aufwärmen einen Schuss Wasser oder Brühe hinzu, um ein Anbrennen zu verhindern und den Kohl wieder saftig zu machen.

Zutaten

Für die Zubereitung der Weihnachtsgans benötigst Du folgende Zutaten:

Für die Gans

  • 1 kg Weihnachtsgans
  • 2 Äpfel, geschält und entkernt
  • 1 Zwiebel, geviertelt
  • 2-3 Zweige frischen Thymian
  • 1 Nachsüßungsgewürz nach Geschmack
  • Salz und Pfeffer
  • 500 ml Geflügelbrühe

Für den Rotkohl

  • 1 kg Rotkohl, fein geschnitten
  • 2 Äpfel, geschält und gewürfelt
  • 2 EL Apfelessig
  • 2 EL Zucker
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz und Pfeffer

Stelle sicher, dass alle Zutaten frisch sind, um den besten Geschmack zu erzielen.

Zubereitung

Hier ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Zubereitung der Weihnachtsgans und des Rotkohls:

Gans vorbereiten

Die Gans von innen und außen gut waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Äpfel sowie die Zwiebel in die Bauchhöhle füllen. Die Gans in einen Bräter legen.

Gans braten

Die Gans bei 180 Grad Celsius etwa 2 Stunden braten, dabei regelmäßig mit der Brühe begießen.

Rotkohl zubereiten

Den Rotkohl mit Äpfeln, Essig, Zucker und Gewürzen in einen Topf geben. Bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl weich ist.

Anrichten

Die Gans nach dem Braten kurz ruhen lassen, dann servieren. Den Rotkohl daneben anrichten.

Guten Appetit! Viel Spaß beim Nachkochen.

Profi-Tipps

  • Um die Gans besonders knusprig zu bekommen, kann man die Haut vor dem Braten mit einer Gabel einstechen. So kann das Fett besser abfließen.

Serviervorschläge

Um das festliche Gericht perfekt zur Geltung zu bringen, serviere die Gans mit frisch gebackenen Semmelknödeln oder Kartoffelknödeln. Diese Beilagen wirken nicht nur sättigend, sondern nehmen auch die köstlichen Säfte der Gans auf, was das Essen noch köstlicher macht. Mit etwas frisch gehackter Petersilie oder einem Zweig Thymian garniert, sieht der Teller gleich viel einladender aus.

Eine klassische Soße aus den Bratensäften der Gans verleiht dem Gericht eine zusätzliche Geschmacksschicht. Nach dem Braten kannst du die Röststoffe im Bräter mit etwas Wasser oder Brühe lösen und dann reduzieren, um eine würzige Soße zu erhalten. Dies intensifiziert den Geschmack und ergänzt die feine Garung der Gans perfekt. Verfeinere sie nach Belieben mit etwas Sahne oder einem Spritzer Zitronensaft für mehr Frische.

Tipps zur Zubereitung

Ein häufiger Fehler beim Braten einer Gans ist, sie zu hoher Hitze auszusetzen, was zu einer ungleichmäßigen Garung führen kann. Beginne mit einer Temperatur von 180 Grad Celsius und reduziere sie nach der ersten Stunde auf 160 Grad, um ein schonendes Garverfahren zu ermöglichen. Nutze ein Fleischthermometer, um sicherzustellen, dass die Innentemperatur mindestens 75 Grad Celsius beträgt, damit das Fleisch schön saftig bleibt.

Wenn du das Gericht im Voraus zubereiten möchtest, kannst du die Gans bereits am Vortag würzen und füllen. Verpacke sie gut in Frischhaltefolie und lasse sie im Kühlschrank ziehen. So können sich die Aromen optimal entfalten. Am eigentlichen Feiertag musst du sie dann nur noch braten. Auch der Rotkohl kann schon einen Tag vorher zubereitet werden, was dir am Festtag mehr Zeit für deine Gäste lässt.

Fragen zu Rezepten

→ Wie lange muss die Gans gebraten werden?

Die Gans sollte etwa 120 Minuten bei 180 Grad Celsius gebraten werden, je nach Größe.

→ Kann ich die Gans am Vortag zubereiten?

Ja, Sie können die Gans am Vortag zubereiten und im Kühlschrank lagern. Beim Servieren einfach aufwärmen.

→ Wie kann ich sicherstellen, dass die Gans saftig bleibt?

Regelmäßiges Begießen während des Bratens hilft, die Gans saftig zu halten.

→ Welches Gemüse passt gut zur Gans?

Neben Rotkohl passen auch Rosenkohl, Kartoffeln oder Karotten sehr gut dazu.

Saisonal & Festlich Weihnachtsgans mit Rotkohl

Ich freue mich, Euch heute mein Rezept für eine saftige Weihnachtsgans mit Rotkohl vorzustellen. Diese Kombination ist nicht nur traditionell, sondern bringt auch die Aromen der Saison perfekt zur Geltung. Die Zubereitung ist ein wenig aufwendig, aber das Ergebnis ist jede Minute wert. Die knusprige Haut, das zarte Fleisch und der süß-säuerliche Rotkohl harmonieren einfach hervorragend miteinander. Ich kann es kaum erwarten, mit Euch dieses festliche Gericht zu teilen!

Vorbereitungszeit30 Minuten
Kochzeit120 Minuten
Gesamtzeit150 Minuten

Erstellt von: Miriam Eisele

Rezeptart: Kürbisrezepte

Schwierigkeitsgrad: Fortgeschritten

Endmenge: 6 Portionen

Was Sie brauchen

Für die Gans

  1. 1 kg Weihnachtsgans
  2. 2 Äpfel, geschält und entkernt
  3. 1 Zwiebel, geviertelt
  4. 2-3 Zweige frischen Thymian
  5. 1 Nachsüßungsgewürz nach Geschmack
  6. Salz und Pfeffer
  7. 500 ml Geflügelbrühe

Für den Rotkohl

  1. 1 kg Rotkohl, fein geschnitten
  2. 2 Äpfel, geschält und gewürfelt
  3. 2 EL Apfelessig
  4. 2 EL Zucker
  5. 2 Lorbeerblätter
  6. Salz und Pfeffer

Anweisungen

Schritt 01

Die Gans von innen und außen gut waschen und trocken tupfen. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Äpfel sowie die Zwiebel in die Bauchhöhle füllen. Die Gans in einen Bräter legen.

Schritt 02

Die Gans bei 180 Grad Celsius etwa 2 Stunden braten, dabei regelmäßig mit der Brühe begießen.

Schritt 03

Den Rotkohl mit Äpfeln, Essig, Zucker und Gewürzen in einen Topf geben. Bei niedriger Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis der Kohl weich ist.

Schritt 04

Die Gans nach dem Braten kurz ruhen lassen, dann servieren. Den Rotkohl daneben anrichten.

Zusätzliche Tipps

  1. Um die Gans besonders knusprig zu bekommen, kann man die Haut vor dem Braten mit einer Gabel einstechen. So kann das Fett besser abfließen.

Nährwertaufschlüsselung (Pro Portion)

  • Calories: 680 kcal
  • Total Fat: 47g
  • Saturated Fat: 15g
  • Cholesterol: 195mg
  • Sodium: 85mg
  • Total Carbohydrates: 32g
  • Dietary Fiber: 4g
  • Sugars: 18g
  • Protein: 38g